Susanne Brandenberger und Roman Giuliani wurden vom Thurgauer Regirungsrat als Kandidaten für den Bankrat der Thurgauer Kantonalbank (TKB) nominiert. Bei den Gesamterneuerungswahlen des Bankrates der Thurgauer Kantonalbank im kommenden Frühling gilt es nach dem Rücktritt von Franziska Frohofer zwei Vakanzen zu besetzen. Sieben bisherige Bankratsmitglieder stellen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung.

Susanne Brandenberger ist in Frauenfeld aufgewachsen. Sie hat an der Universität St.Gallen ein Studium mit Vertiefungsrichtung Bankwirtschaft mit dem Doktorat abgeschlossen und ihre Laufbahn bei der Eidgenössischen Bankenkommission (heutige Finanzmarktaufsicht Finma) gestartet. Zuvor leitete sie 16 Jahre lang die gruppenweite Risikokontrolle des Finanzinstituts Vontobel. Seit Oktober 2015 ist sie Verwaltungsrätin der EFG International Bank und der EFG Bank in Zürich, wo sie im Audit- und im Risk-Committee mitwirkt.

Roman Giuliani wohnt in Diessenhofen, wo er auch aufgewachsen ist. Der diplomierte Architekt und Unternehmer hat vor 20 Jahren mit Partnern das Architekturbüro moos.giuliani.herrmann gegründet, das heute über 30 Mitarbeitende zählt. Im Rahmen seines langjährigen Engagements als Verwaltungsrat einer Raiffeisenbank in der Region Untersee-Rhein hat er verschiedene Weiterbildungen im Bankbereich absolviert. Seit 2010 ist Roman Giuliani Mitglied des Thurgauer Kantonsrates, wo er in der SP-Fraktion politisiert. Bei einer Wahl in den Bankrat tritt er aus dem Grossen Rat zurück.

Die Wahl des Bankrates für die Amtszeit 2016 bis 2020 erfolgt durch den Thurgauer Grossen Rat voraussichtlich am 4. Mai 2016. Wählbar sind gemäss TKB-Gesetz die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Kandidaten.