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Leere Wohnungen
Rückläufige Preise wegen steigender Leerwohnungsziffern

large empty room with cascading sun and open garage door to elevators

So viele Wohnungen unbewohnt wie seit 1999 nicht mehr.

Quelle: ?Bill Diodato

Noch mehr leere Wohnungen: Am Stichtag 1. Juni 2018 waren laut dem Bundesamt für Statistik (BFS) in der Schweiz 72294 Wohnungen unbewohnt, so viele, wie letztmals im Jahr 1999. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Zunahme von 8020 Einheiten oder 13 Prozent.

Veröffentlicht am 26.09.2018

Die regionalen Unterschiede sind allerdings gross: Laut dem BFS stieg der Leerwohnungsanteil über 2 Prozent in den Grossregionen Ostschweiz und Tessin, während in der Grossregion Zürich praktisch keine Zunahme festzustellen war. In den Kantonen Uri, Appenzell
Innerrhoden, Graubünden, Glarus, Bern und Schwyz ging der Wert sogar zurück. «Die Zahl leer stehender Wohnungen dürfte im laufenden Jahr weiter steigen und damit Preiskorrekturen nach sich ziehen», erwartet Martin Waeber, Direktor von ImmoScout24.

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Negative Vorzeichen Die vermehrten Leerstände bei Wohnungen widerspiegeln sich im vergangenen Quartal in den Verkaufspreisen von Wohnimmobilien in den Agglomerationen. Sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei kleinen und grossen Wohnungen zeigen die Preise in
den meisten Regionen mehrheitlich nach unten. Eine Ausnahme bildet die Agglomeration St.Gallen, in der durchwegs mehr bezahlt werden musste.

Eigenmietwert vor dem Aus Die Abschaffung des Eigenmietwertes, über die zurzeit beraten wird, könne Wohneigentum in der Schweiz generell attraktiver machen, ist Waeber überzeugt.

 

Die Auswertung zeigt den arithmetischen Mittelwert der durch die Verkäufer deklarierten Verkaufspreise und umfasst alle im entsprechenden Quartal und in den vom BFS definierten Ballungsräumen inserierten Immobilien auf ImmoScout24.ch.