Die regionalen Unterschiede sind allerdings gross: Laut dem BFS stieg der Leerwohnungsanteil über 2 Prozent in den Grossregionen Ostschweiz und Tessin, während in der Grossregion Zürich praktisch keine Zunahme festzustellen war. In den Kantonen Uri, Appenzell
Innerrhoden, Graubünden, Glarus, Bern und Schwyz ging der Wert sogar zurück. «Die Zahl leer stehender Wohnungen dürfte im laufenden Jahr weiter steigen und damit Preiskorrekturen nach sich ziehen», erwartet Martin Waeber, Direktor von ImmoScout24.

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Negative Vorzeichen Die vermehrten Leerstände bei Wohnungen widerspiegeln sich im vergangenen Quartal in den Verkaufspreisen von Wohnimmobilien in den Agglomerationen. Sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei kleinen und grossen Wohnungen zeigen die Preise in
den meisten Regionen mehrheitlich nach unten. Eine Ausnahme bildet die Agglomeration St.Gallen, in der durchwegs mehr bezahlt werden musste.

Eigenmietwert vor dem Aus Die Abschaffung des Eigenmietwertes, über die zurzeit beraten wird, könne Wohneigentum in der Schweiz generell attraktiver machen, ist Waeber überzeugt.

 

Die Auswertung zeigt den arithmetischen Mittelwert der durch die Verkäufer deklarierten Verkaufspreise und umfasst alle im entsprechenden Quartal und in den vom BFS definierten Ballungsräumen inserierten Immobilien auf ImmoScout24.ch.