Heute kann sich niemand mehr damit zufriedengeben, sein Business nur zu optimieren. Vermarkter zielen im Rahmen der Unternehmensstrategie aufs künftige Geschäft und wollen neue Sektoren erschliessen. Ohne relevante Daten geht das kaum. Auch wer den Slogan «Daten als neues Gold» nicht mehr hören will, es ist immer die richtige Datenbasis, die über eine effektive Datenanalyse Optimierungspotenzial und Wege abseits der gewohnten Bahnen eröffnet. E-Marketer zählt auch hierzulande zu den vertrauenswürdigen Datenlieferanten.

Der Marktforscher ist 1996 gegründet worden, in New York ansässig und gehört seit 2016 zum Axel-Springer-Konzern. Auf die Fahnen geschrieben hat man sich dort die Erforschung der digitalen Transformation in Marketing, Medien und Handel. Auf den Prüfstand kommen dazu branchenübergreifend lokale und internationale Entwicklungen, um faktensatte Analysen vorlegen zu können. Adressiert werden all jene Bereiche, die auf digitale Distributionskanäle setzen, und Unternehmen, die mit ihnen arbeiten.

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Am Ball dank E-Marketer

Für den Rückgriff auf diese Daten haben sich längst zahlreiche Firmen ausgesprochen. Einer der Gründe ist, dass die Märkte
im digitalen Business immer globaler werden und auch immer mehr internationale Player im Schweizer Markt agieren. Angesichts
dieser Situation helfen internationale Analysen abzuschätzen, ob man auch mit dieser Konkurrenz mithalten kann respektive in welchen Bereichen die eigene Firma angreifbar ist. Allerdings bleibt bei E-Marketer internationalen Firmen vorbehalten, dass sie die Daten gleich für eine internationale Scorecard nutzen können, also ein Kennzahlensystem, das Konzernen hilft, ihre Märkte vergleichbar zu machen. Insgesamt gilt jedoch, dass nicht nur unterschiedlichste Quellen ausgewertet, sondern die Daten auch verifiziert werden. Da derartig aufbereitete Informationen auch für die gesamte Schweiz vorliegen, werden Marketingverantwortliche in die Lage versetzt, eigene Performancevergleiche vorzunehmen.

Das Benchmarking-Tool verspricht, Schneisen in immer wilder wuchernde Datenmassen zu schlagen.

 

Konkret kann das zur Folge haben, dass etwa im Vergleich mit Ländern, deren Märkte weiterentwickelt sind, die Aufmerksamkeit frühzeitig auf kommende Trends gelenkt wird. Denn E-Marketer berichtet ständig über Entwicklungen im Marketingumfeld. Vermarkter sind so immer am Ball und werden von Novitäten nicht einfach überrumpelt. Vielmehr verfügen sie über konkrete Inputs aus weltweiten Analysen, umfrühzeitig allenfalls nötige eigene strategische Anpassungen einleiten zu können. Das Benchmarking- und Marktforschungstool verspricht zudem, Schneisen in immer wilder wuchernde Datenmassen zu schlagen. Denn während ein Unternehmen Brancheninformationen benötigt, will ein anderes vielleicht seine Leistungsfähigkeit überprüfen. So lassen sich je nach Anwendungsfall Banken über die Entwicklung im Fintech-Umfeld auf dem Laufenden halten, während andere Unternehmen die Datenbestände nutzen, um die Effektivität ihrer Performance zu analysieren – also etwa die durchschnittlichen Klickraten für Werbebanner oder Newsletter.

Statistik e-commerce umsaetze der schweiz
Quelle: e-marketer

Kraft der Kombination

Besonders interessant ist die Kombination solcher Möglichkeiten. Da die Märkte immer globaler werden, kann man nicht nur sein Unternehmen mit anderen Marktteilnehmern vergleichen, sondern auch die lokalen Gegebenheiten messen. Für die Schweiz, deren KMU nicht selten international unterwegs sind, bestimmen gerade solche Auswertungen über Erfolg oder Scheitern.

Es verwundert also nicht, wenn E-Marketer mit seinen Datenbeständen verspricht, ganz konkret den praktischen Alltag vorzuspulen. Denn es kann sehr wohl strategisch relevant sein, wie sich beispielsweise einzelne Social-Media-Plattformen entwickeln oder welchen Anteil am Umsatz das E-Commerce-Geschäft im Vergleich mit dem klassischen Retail-Business hat. Es liegt auf der Hand, dass solcherlei Resultatemassgeblichen Einfluss auf die Ausrichtung eines Unternehmens oder einzelner seiner Abteilungen haben. Zuletzt ist es immer die Vergleichbarkeit von Informationen, die ein über- oder unterdurchschnittliches Digitalmarketing nachzuweisen in der Lage ist.