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Geldwäscherei
1MDB: Luxemburg bestraft Privatbank Rothschild

Edmond de Rothschild: Lasche Geldwäscherei-Vorkehrungen. Keystone

Der Schmiergeldskandal um den malaysischen Staatsfonds 1MDB kommt ein weiteres Bankhaus teuer zu stehen: Auch der Schweizer Vermögensverwalter Edmond de Rothschild muss Busse tun.

Veröffentlicht am 22.06.2017

Die luxemburgische Finanzaufsicht CSSF hat dem Institut eine Strafe von 8,99 Millionen Euro aufgebrummt, wie das Geldhaus mitteilte. Nähere Angaben zum Grund für die Busse machte Edmond de Rothschild nicht.

Einem Insider zufolge steht die Strafe in Zusammenhang mit 1MDB. Bei dem Fonds waren Milliardenbeträge verschwunden oder auf ausländische Bankkonten mit unbekannten Eigentümern abgeflossen.

Schwache Compliance

Die luxemburgische Behörde erklärte, die Bank habe es versäumt, ausreichende Massnahmen zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung zu ergreifen.

(reuters/chb)

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