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Schmiergeld
1MDB-Skandal: Ex-BSI-Banker kommt vor Gericht

Für einen ehemaligen Angestellten der Bank BSI endet der 1MDB-Skandal vor Gericht. Die Behörden in Singapur machen dem Banker den Prozess wegen Urkundenfälschung und Geldwäsche.

Veröffentlicht am 18.08.2016

Einem ehemaligen Angestellten der in den Schmiergeldskandal um den malaysischen 1MDB-Fonds verwickelten Schweizer Bank BSI wird nun der Prozess gemacht. Die Verhandlungen vor einem Gericht in Singapur seien für Oktober und November angesetzt, teilte die Kammer der dortigen Generalstaatsanwaltschaft mit.

Dem früheren Beschäftigten in der Vermögensverwaltung wird neben Urkundenfälschung und Geldwäsche auch Zeugenbeeinflussung und Behinderung der Justiz vorgeworfen. Er ist einer von fünf früheren BSI-Angestellten, bei denen die Zentralbank in Singapur eine weitere Strafverfolgung in die Wege geleitet hat.

EFG kauft BSI

BSI ist in den Skandal um den malaysischen Fonds verwickelt und wird daher von den Behörden geschlossen. Das Geschäft soll die Schweizer Konkurrentin EFG International übernehmen.

Nach Einschätzung der Finanzmarktaufsicht Finma war BSI in Singapur «eine der Drehscheiben für die dubiosen Transaktionen des Staatsfonds und ihm nahestehender Personen». Bei dem Fonds waren Milliardenbeträge verschwunden oder auf ausländische Bankkonten mit unbekannten Eigentümern abgeflossen. Gegen 1MDB laufen daher in mindestens sechs Ländern Geldwäsche-Untersuchungen.

(sda/ise/ama)

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