2014 wurden in der Schweiz 300'110 neue Autos verkauft - das sind zwei Prozent weniger als im Vorjahr. Für den Verband Schweizer Autohandel gehört 2014 trotzdem zu den stärkeren Jahren im Mehrjahresvergleich.

Am meisten Neuwagen, nämlich 51'697 Autos, wurden im Kanton Zürich zugelassen, wie der Verband Schweizer Autohandel am Mittwoch mitteilte. Am wenigsten neue Autos liess der Kanton Uri mit 974 Fahrzeugen zu. Der Verband stützt sich auf Zahlen des Bundesamts für Strassen (Astra).

Energieeffizienz wird wichtiger

Bei den Neuwagen rücke die Energieeffizienz in den Vordergrund, heisst es im Communiqué. 46 Prozent der Neuwagen trügen ein Label der drei grünsten Kategorien A, B oder C.

Besonders beliebt waren Neuwagen der Marken VW, BMW, Audi und Skoda. Diese durften allerdings nicht zu bunt sein: Die meisten verkauften Fahrzeuge waren grau, weiss oder schwarz.

Weniger Direkt- und Parallelimporte

Zurückgegangen sind 2014 laut dem Verband die Direkt- und Parallelimporte. Deren Marktanteil habe 7,6 Prozent betragen, was einem Rückgang von 27 Prozent entspreche.

(sda/gku)