33 der 50 wichtigsten Schweizer Arbeitgeber sahen sich im letzten Jahr gezwungen, als Konsequenz der Wirtschaftskrise Arbeitsplätze aufzugeben. Das geht aus der neuen Swiss-Top-Liste von «Handelszeitung» und Dun & Bradstreet (Schweiz) hervor. Hart den Rotstift ansetzen musste Adecco: Beim Personalvermittler sank die Zahl der Beschäftigten weltweit von 34000 auf 28000 (-17,6%). Auch Georg Fischer (-12,9%), Clariant (-12,8%), Franke (-12,5%) sowie Schmolz+Bickenbach (-11,2%) weisen zweistellige Prozentveränderungen bei den Beschäftigten aus.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Analyse der Umsätze der grössten Schweizer Industrie-, Handels- und Dienstleistungsfirmen (ohne Banken und Versicherungen): Nimmt man die Swiss-Top-500-Liste als Basis, so schreiben 265 Firmen 2009 einen kleineren Umsatz als im Vorjahr. Immerhin konnten anderseits 180 Unternehmen der Krise trotzen und ihre Geschäftsaktivitäten ausweiten.

Angeführt wird das Rating der grössten hiesigen Unternehmen wie schon in den beiden Vorjahren vom Rohstoffhändler Glencore (117 Mrd Fr.) aus Baar ZG und vom Nahrungsmittelkonzern Nestlé (107,6 Mrd Fr.) mit Sitz in Vevey VD. Auf dem 3. Platz taucht erstmals der neu in Zug domizilierte Rohstoffhändler Trafigura (52 Mrd Fr.) auf, dies vor Roche (49,1 Mrd Fr.), Novartis (48,7 Mrd Fr.) und ABB (35 Mrd Fr.). Der Schweiz gingen im letzten Jahr sechs Umsatzmilliardäre verloren. Neu figurieren 135 Firmen mit mehr als 1 Mrd Fr. Umsatz in der Liste.

Anzeige