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65 Jobs betroffen: Valiant baut um

Bank Valiant: Steigert das Halbjahresergebnis. Keystone

Valiant beschliesst die ersten sechs Monate mit einem Plus. Trotzdem passt das Institut seine Strategie an. Die Bank baut die Kundenzonen ihrer Geschäftsstellen um.

Veröffentlicht am 10.08.2017

Valiant hat im ersten Halbjahr 2017 den Konzerngewinn um 1 Prozent auf 52,2 Millionen Franken gesteigert. Trotzdem will die Bank sparen. Das überregionale Institut treibt die Digitalisierung in den Filialen voran. Die Valiant wird die Kundenzonen ihrer Geschäftsstellen weiter umbauen. Denn immer mehr Kunden erledigen einfache Bankgeschäfte selbständig und gehen dafür nicht mehr an den Bankschalter.

Die persönliche Beratung wird mit digitalen Dienstleistungen, wie etwa dem Videoempfang, kombiniert. Die Valiant geht davon aus, in rund 20 Hauptgeschäftsstellen weiterhin klassische Bankschalter mit Kassen zu betreiben. In den anderen Filialen werden die Bankschalter in den kommenden fünf Jahren schrittweise ersetzt.

65 Jobs betroffen

Von den Anpassungen sind rund 65 Stellen betroffen. Kündigungen werde es aber keine geben, versichert Valiant-Chef Markus Gygax. Alle Angestellten werden bei Valiant weiterbeschäftigt.

Nach Abschluss des Projekts und Investitionen in der Höhe von rund 10 Millionen Franken rechnet Valiant mit wiederkehrenden Kosteneinsparungen von vier bis fünf Millionen Franken.

Zwei neue Filialen pro Jahr

Valiant hält ausserdem fest, zwei neue Filialen pro Jahr eröffnen zu wollen. Dies, gemäss ihrer Strategie «vom Genfersee bis an den Bodensee». Im Januar dieses Jahres wurde eine Filiale in Brugg eröffnet, im Herbst folgt eine Geschäftsstelle in Morges. Im kommenden Jahr sind Eröffnungen in Vevey und Nyon und ab 2019 in Rheinfelden, Frauenfeld, Wil und St.Gallen geplant.

Die Valiant beschäftigt 950 Mitarbeitende in 85 Geschäftsstellen in der Schweiz.

(sda/ise)

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