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Stellenstreichung
7000 Jobs in Rhön-Kliniken gefährdet

Kugelschreiber mit Fresenius-Logo: Der Gesundheitskonzern ist der Marktführer in Deutschland. (Bild: Keystone)

Die Übernahme der Rhön-Kliniken durch Fresenius könnte rund ein Viertel der 30'000 Arbeitsplätze kosten.

Veröffentlicht am 21.09.2013

Die Gewerkschaft Verdi sieht durch die geplante Übernahme von Krankenhäusern des Betreiberkonzerns Rhön-Klinikum durch Fresenius mehrere Tausend Stellen bedroht.

«Von den 30'000 Arbeitsplätzen sind in den nächsten Jahren bis zu 7000 gefährdet» sagte Verdi-Experte Uwe Ostendorff der «WirtschaftsWoche». «Private Anbieter bauen in den ersten Jahren nach der Übernahme meist ein Viertel der Arbeitsplätze ab.» Häufig gliederten die neuen Eigentümer Servicebereiche wie die Wäscherei aus und stuften die Mitarbeiter dann in niedrigere Gehaltsgruppen ein, erläuterte Ostendorff.

Fresenius will für gut drei Milliarden Euro die Mehrzahl der Krankenhäuser von Rhön-Klinikum übernehmen. Der Deal macht die Fresenius-Kliniktochter Helios zum unangefochtenen Marktführer in Deutschland.

(rcv/reuters)

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