Die Kunden greifen vermehrt zu Snacks und Getränken aus dem Hause PepsiCo. Im ersten Quartal stieg der Umsatz des Erzrivalen von Coca-Cola im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1 Prozent auf 12,6 Milliarden US-Dollar (9,7 Milliarden Euro). Das Unternehmen steckte dabei deutlich mehr Geld in die Werbung, um die Kundschaft anzulocken, wie Firmenchefin Indra Nooyi ausführte.

Ungünstige Wechselkurse belasten

Nicht zuletzt durch die hohen Marketingausgaben ging allerdings der Gewinn um 5 Prozent zurück auf unterm Strich weniger als 1,1 Milliarden Dollar. Auch der laufende Firmenumbau und ungünstige Wechselkurse belasteten das Ergebnis. Pepsi versuchte, mit Preiserhöhungen gegenzusteuern.

PepsiCo stellt neben dem bekannten Softdrink auch Fruchtsäfte (Tropicana) und Eistee (Lipton) her sowie Snacks (Lay's, Doritos) und Frühstücksflocken (Quaker Oats). Zudem hat sich der Lebensmittelmulti mit der deutschen Grossmolkerei Müller bei Joghurts zusammengetan, die in den USA verkauft werden.

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8700 Stellen weg

Durch einen Firmenumbau mit der Streichung von 8700 Jobs soll PepsiCo profitabler gemacht werden. Auch Coca-Cola stellt sich neu auf. Beide haben Abfüllbetriebe übernommen, um den Vertrieb besser steuern zu können. Bei Coca-Cola war der Getränkeabsatz zuletzt ebenfalls gestiegen; aber der Gewinn sank aus den gleichen Gründen wie beim Rivalen. Der Pepsi-Kurs stieg um 4 Prozent.

(chb/tke/awp)