1. Home
  2. Unternehmen
  3. Aargauer Kantonalbank zieht sich in die Heimat zurück

Verkauf
Aargauer Kantonalbank zieht sich in die Heimat zurück

Der Hauptsitz der Aargauer Kantonalbank: Das Institut will sich auf den Heimmarkt im Aargau konzentrieren. (Bild: Keystone)

Die Zürcher Privatbank IHAG kauft dem Staatsinstitut die AKB Privatbank Zürich ab. Grund ist eine strategische Neuausrichtung. Gewinn und Umsatz der verkauften Bank schrumpften jüngst allerdings.

Veröffentlicht am 29.11.2013

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) verkauft ihre Tochter AKB Privatbank Zürich AG mit heutigem Datum an die Privatbank IHAG Zürich AG. Alle Mitarbeitenden würden weiterbeschäftigt, sei es in der AKB Privatbank Zürich selbst, in der IHAG Privatbank oder in der AKB in Aarau. Das Management werde in die bestehende Organisation der IHAG Privatbank integriert, teilte das Finanzinstitut am Freitag mit. Über den Übernahmepreis sei Stillschweigen vereinbart wurden.

Der Verkauf erfolge aus strategischen Gründen, heisst es weiter. Denn die Aargauische Kantonalbank habe sich entschieden, ihr Engagement in erster Linie auf ihr angestammtes Wirtschaftsgebiet zu konzentrieren. Die AKB Privatbank Zürich ist den Angaben zufolge stark in der Vermögensverwaltung im EU-Raum tätig und damit in ähnlichen Märkten wie IHAG Privatbank und verfolge überdies eine mit der Käuferin vergleichbare Strategie.

Gewinnrückgang 2012

Die AKB Privatbank ist die frühere Austria Creditanstalt (Schweiz) AG, die per Anfang 2001 von der AKB erworben und umfirmiert wurde. Laut Geschäftsbericht lag der Bruttogewinn der AKB Privatbank Zürich im Geschäftsjahr 2012 mit 3,2 Millionen Franken um knapp 15 Prozent unter dem Vorjahreswert, der Jahresgewinn lag mit 2,1 Millionen Franken um 7,3 Prozent tiefer.

(awp/jev/aho)

Die verwalteten Vermögen betrugen per Ende 2012 gleich wie im Vorjahr 1,3 Milliarden Franken. Im Berichtsjahr betrugt der Netto-Neugeld-Abfluss 60,2 Millionen Franken.

Anzeige