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Busse
Aargauische Kantonalbank zahlt zwei Millionen Strafe

Die Aargauische Kantonalbank kann den Steuerstreit mit den USA zu den Akten legen. Das kantonale Institut kauft sich für zwei Millionen Franken frei.

Veröffentlicht am 08.12.2015

Die Aargauische Kantonalbank (AKB) hat sich im Steuerstreit mit dem US-Justizministerium (Department of Justice, DoJ) geeinigt. Um nicht weiter strafrechtlich verfolgt zu werden, zahlt das Institut eine Busse in der Höhe von 1,98 Millionen Dollar.

Die AKB habe zwischen 2008 und 2014 454 Konten mit US-Bezug gehalten, wobei maximal Vermögen von gut 639 Millionen Dollar verwaltet worden seien, teilte das DoJ am Dienstagabend mit.

Ungetrübte Erfolgsrechnung

Die Zahlung werde keinen negativen Einfluss auf das Ergebnis des laufenden Jahres haben, teilte die Aargauische Kantonalbank mit. Der Beitrag sei komplett durch die bereits getätigten Rückstellungen gedeckt.

«Das Geschäft der AKB mit US-Kunden ist und war im Verhältnis zum Gesamtvolumen der Bank marginal», schreibt die Bank. Die AKB ist vollständig im Besitz des Kantons Aargau.

60 Banken haben Kapital abgeschlossen

Insgesamt haben damit mittlerweile 60 Schweizer Banken der «Kategorie 2» im US-Steuerprogramm eine Einigung mit der US-Justiz erzielt.

Zur Bereinigung des Steuerstreits mit den USA hatten sich Schweizer Banken selbst in die drei Kategorien (2, 3, 4) des entsprechenden Programms des US-Justizministeriums einteilen können. Automatisch der Kategorie 1 zugeordnet wurden jene Banken, gegen die bereits ein Strafverfahren läuft. Die Kategorie 2 ist für Banken mit US-Kunden, die mutmasslich Steuerdelikte begangen haben.

(sda/ise/mbü)

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