Die auf betriebswirtschaftliche Software spezialisierte Firma Abacus hat gegen weitere 38 Gemeinden Beschwerden vor dem Verwaltungsgericht St. Gallen eingereicht. Bereits ging das Unternehmen gegen 25 St. Galler Gemeinden vor, indem gegen die freihändige Vergabe von Aufträgen geklagt wurde, denn private Unternehmen erhielten durch die freihändige Vergabe keine Möglichkeit, für die Aufträge zu offerieren.

Vor dem Verwaltungsgericht St. Gallen konnte Abacus in dieser Sache einen Sieg davontragen, die Richter erliessen eine superprovisorische Verfügung. Damit dürfen die 25 Gemeinden einstweilen nicht weiter Verträge unterzeichnen.

Teurere ausländische Konkurrenz

Abacus stört sich an der Vergabe auch darum, weil die Konkurrenz aus dem Ausland stammt und die Software-Lösungen nicht etwa billiger sind, sondern teurer als jene der St. Galler IT-Firma.

(chb)