Joe Hogan hat grosses vor: 
Der Chef des Elektro- und Automationskonzerns ABB will seine Shoppingtour fortsetzen: «Unsere solide Bilanz ermöglicht es uns, in den kommenden drei Jahren Übernahmen bis zu 8 Milliarden Dollar zu tätigen», erklärt Hogan der «SonntagsZeitung».

Erst Ende Januar gab ABB den Kauf des US-Konzerns Thomas & Betts für knapp vier Milliarden Dollar bekannt. Hogan schliesst einen weiteren Megadeal im laufenden Jahr nicht aus. «Aber rechnen Sie eher mit Zukäufen über einige Hundert Millionen», sagt er.

Lücken im Portfolio

ABB stellt Energie- und Automationsprodukte her, etwa Roboter, Transformatoren und Maschinenmotoren. ABB hat aber noch einige Lücken im Portfolio. «Etwa bei Steuerungen für Energieversorgungssysteme», bestätigt Hogan. «Im Niederspannungsbereich können wir uns in Indien noch deutlich verstärken.» Raum für Zukäufe bestünde auch bei Produkten zur Prozessautomation, zum Beispiel Sensoren und Messgeräte.

(muv)