Die Aktien des Industriekonzerns ABB sind mit Abschlägen in den Tag gestartet. Nach der ersten Handelsstunde lagen die Papiere in einem weitgehend unveränderten Gesamtmarkt rund 2,7 Prozent im Minus.

Zwar konnte ABB im Schlussquartal 2016 einige bedeutende Grossaufträge an Land ziehen. Allerdings verfehlen Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Analysten im vierten Quartal teilweise deutlich. Zudem spricht das Unternehmen beim Jahr 2017 von einem Übergangsjahr.

Margenentwicklung enttäuscht

Eher enttäuschende Stimmen trafen auch in Bezug auf die Margenentwicklung ein. Sowohl beim operativen Betriebsgewinn (Ebita) als auch beim Reingewinn werden die Konsensschätzungen teilweise klar verfehlt.

Die der Generalversammlung vorgeschlagene Dividende deckt sich mehr oder weniger mit den Erwartungen. Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung um 0.02 Franken auf 0.76 Franken je Aktie vor.

(sda/me/chb)