Die Aktionäre des Industriekonzerns ABB haben an der Generalversammlung vom Mittwoch die Kapitalerhöhung für Mitarbeiter-Boni platzen lassen. Die Schwelle von zwei Dritteln der vertretenen Stimmen für die Erhöhung des bedingten Aktienkapitals wurde nicht erreicht.

Dies gab ABB nach der GV in einem Communiqué bekannt. Dieses bedingte Aktienkapital sollte genutzt werden, um Verpflichtungen aus ABB-Aktienplänen für Mitarbeiter zu erfüllen, wie es in Erläuterungen zur GV-Agenda heisst. Insgesamt hätte ABB das Aktienkapital um höchstens 150 Mio. Namenaktien erhöhen wollen.

Auf der Generalversammlung waren 888 Aktionäre vertreten. Diese repräsentierten 65,3 Prozent des gesamten Aktienkapitals.

(sda/dbe)