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ABB nimmt das vernetzte Heim in den Fokus

ABB: Der Industriekonzern will das Eigenheim vernetzen. Keystone

Der Industriekonzern will mit Bosch und Cisco eine Softwareplattform für intelligente Haustechnik entwickeln. Zu diesem Zweck gründen die drei Konzerne ein Joint Venture namens Mozaiq Operations.

Veröffentlicht am 30.03.2015

Der Industriekonzern ABB hat gemeinsam mit der Robert Bosch GmbH und Cisco Systems ein Joint Venture für einheitliche intelligente Haustechnik gegründet. Die Mozaiq Operations GmbH soll eine offene Softwareplattform für das «Smart Home» entwickeln und betreiben, teilte ABB mit. Bisherige individuelle Lösungen für die Hausautomatisierung sollen auf der Plattform vereinheitlicht werden, sodass geräteübergreifende Kompatibilität geschafft wird.

Dirk Schlesinger von der Cisco Internet Business Solutions Group werde interimistischer Leiter von Mozaiq und in dieser Funktion bis zur Ernennung eines dauerhaften Leiters in Frankfurt tätig sein, hiess es.

«Viele neue Dienstleistungen»

Die Softwareplattform Mozaiq soll Möglichkeiten für «viele neue Dienstleistungen» eröffnen, indem sie einen einfachen, aber sicheren Datenaustausch unter verschiedenen Geräten und ihren Nutzern ermöglicht. So könnten Geräte und Anlagen ungeachtet des Herstellers angepasst werden, um Regelbarkeit und Komfort zu erreichen und die Energieeffizienz «erheblich« zu verbessern. Im «Smart Home» sei es zum Beispiel an einem unerwartet heissen Tag möglich, per Smartphone oder durch eine voreingestellte Anweisung Jalousien herunterzulassen.

(awp/dbe)

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