Der Industriekonzern ABB überprüft aufgrund des Rückgangs der Aufträge im globalen Minengeschäft die Produktionskapazitäten in der Schweiz. Mit der Arbeitnehmervertretung sei ein Konsultationsverfahren zur beabsichtigten Restrukturierung der lokalen Produktion und Montage von getriebelosen Mühlenantrieben in Birsfelden und Kleindöttingen eingeleitet worden, teilt ABB Schweiz mit. Die ebenfalls in Kleindöttingen domizilierten Bereiche Motoren und Generatoren sowie Blechbearbeitung seien von der Überprüfung und von allfälligen Massnahmen nicht betroffen, heisst es.

Gemäss Mitteilung befindet sich das Minengeschäft in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation, die sich aufgrund fehlender oder zeitlich verschobener Grossaufträge weiter verschlechtert habe. Von der beabsichtigten Restrukturierung könnten insgesamt rund 60 Mitarbeitende betroffen sein.

(awp/dbe/vst)