Der Elektrotechnik- und Automationskonzern ABB verkauft seine Kabelfabrik in Huntersville im US-Bundesstaat North Carolina an den nordamerikanischen Draht- und Kabelhersteller Southwire Company. Der Abschluss der Transaktion wird für das dritte Quartal 2015 erwartet.

Über die finanziellen Bedingungen sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte ABB am Montag mit. ABB und Southwire werden der Mitteilung zufolge die Geschäftsbeziehung fortführen, um das Werk für die Herstellung von Landkabeln für Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragungsprojekte zu nutzen.

Sorgenkind Energietechnik

Der Verkauf des Werks entspreche der Strategie von ABB, die Geschäftsprozesse zu optimieren, neue Geschäftsmodelle zu erschliessen und Partnerschaften aufzubauen, hiess es weiter.

Die Kabelproduktion gehört bei ABB zur Sparte Energietechniksysteme. Diese galt lange als Sorgenkind, befindet sich nach einer Neuausrichtung nun aber auf Erholungskurs. In einem Werk in Schweden stellt ABB weiter selbst Hochspannungslandkabel und -seekabel her.

(awp/ise/hon)