Die Schweizer Gesellschaft des ABB-Konzerns hat einen Grossauftrag von Peter Spuhlers Stadler Rail an Land gezogen. «Stadler hat uns jüngst weitere Grossaufträge in der Höhe von rund 60 Millionen Franken erteilt für die Ausrüstung von mehr als 70 Zügen des Typs Flirt und Gelenktriebwagen in Deutschland, Ungarn, Italien, Norwegen und in der Schweiz», sagt ABB Schweiz-Chef Remo Lütolf im Interview mit der «Handelszeitung».

Der Auftrag kommt für ABB Schweiz wie gerufen. «Der Auftragseingang hat sich etwas verlangsamt», sagt Lütolf. Aber die Pipeline an ausstehenden Offerten sei immer noch stark. «Zusammen mit Stadler sind wir im Rennen um die neuen SBB-Züge auf der Nord-Süd-Strecke. Der Entscheid könnte noch dieses Jahr fallen.» Lütolf hofft sehr auf «eine Schweizer Lösung».

Früher war ABB in der Produktion von Lokomotiven tätig, hat das Geschäft aber aufgegeben. Stadler Rail arbeitet von jeher mit ABB eng zusammen – auch beim Erfolgsmodell Flirt. ABB rüstet die Züge mit Antriebsstromrichtern samt Bordnetzversorgung, Batterieladegeräten sowie Bahntransformatoren aus. In jedem Stromrichter sitzen Leistungshalbleiter aus Lenzburg.

Lesen Sie das ausführliche Interview in der neuen Ausgabe der «Handelszeitung», ab Donnerstag am Kiosk.