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Abercrombie & Fitch verdient immer weniger

Die US-Modekette gerät zunehmend unter Druck. Im letzten Quartal ist der Gewinn um knapp 60 Prozent eingebrochen. Die Aktien gingen im vorbörslichen Handel dennoch durch die Decke.

Veröffentlicht am 26.02.2014

Der US-Modekette Abercrombie & Fitch bricht das Geschäft immer weiter weg. Der Umsatz fiel im abgelaufenen Quartal um zwölf Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar, der Gewinn stürzte sogar um 58 Prozent auf 66,1 Millionen Dollar ab, wie das Unternehmen mitteilte. Abercrombie & Fitch - auf Jugendliche spezialisiert und für seine leicht bekleideten Modelle bekannt - verliert seit längerem Kunden an Konkurrenten wie Zara, Forever 21 oder H&M. Sie wechseln ihre Kollektionen öfter und sind zudem günstiger.

Erwartungen übertroffen

Zumindest konnten die Amerikaner mit ihrem Gewinn im vierten Quartal des am 1. Februar beendeten Geschäftsjahres die Markterwartungen übertreffen. Mit Preisnachlässen wurden einige Kunden zurückgewonnen. Auch Kostensenkungen wirkten sich positiv aus. Im vorbörslichen US-Handel stiegen die Abercrombie-Papiere um acht Prozent. Sie hatten im vergangenen Jahr allerdings 25 Prozent an Wert eingebüßt.

(reuters/dbe/sim)

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