Die Zürcher Rothschild Bank hat im Geschäftsjahr 2012/13 (per Ende März) weniger verdient als im Jahr davor. Den Gewinnrückgang erklärt die Bank mit höheren Ausgaben für die IT und Büroräume, mit Abschreibungen sowie teuren Anpassungen an neue regulatorische Anforderungen.

Der Bruttoertrag sank gemäss Geschäftsbericht um 4,8 Prozent auf 161,6 Millionen Franken, wobei sich sowohl die Kommissionserträge wie auch der Handelserfolg verringerten. Der Zinserfolg bewegte sich praktisch auf gleichem Niveau wie im Vorjahr.

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Trotz gesunkenen Personalkosten fiel der Bruttogewinn mit 30,9 Millionen Franken 11 Prozent unter dem Vorjahr aus. Höhere Wertberichtigung führten schliesslich zu einem 19 Prozent tieferen Reingewinn von 15,8 Millionen Franken.

Zudem wurde ein Abfluss von Kundengeldern verzeichnet: Die von der Bank verwalteten Vermögen stiegen aufgrund der Marktlage zwar um 8,3 Prozent auf 14,4 Milliarden Franken. Netto kam es aber zu einem Abfluss von Kundengeldern in Höhe von 258 Millionen Franken, wie das Institut mitteilte.

Dabei standen Zuflüssen neuer Kundengelder im Vor-Ort-Geschäft in Deutschland, der Schweiz und Grossbritannien Abflüsse im internationalen Geschäft gegenüber.

(tke/sda)