Die französische Regierung erwägt einem Zeitungsbericht zufolge einen Verkauf ihrer Beteiligung an Air-France-KLM. Sie überlege, das 14,3-prozentige Paket an der Fluglinie ganz oder in Teilen abzustossen, berichtete «Les Echos» am Sonntag unter Berufung auf anonyme Quellen. Es gebe eine Interessensbekundung für die Aktien von Europas grösstem Hotelbetreiber AccorHotels.

Die Regierung spiele ihre Optionen ernsthaft durch, habe aber noch keine Entscheidung gefällt. Accor teilte mit, man befasse sich erneut mit einem möglichen Einstieg bei Air-France-KLM. Man sei in einer sehr frühen Phase dabei, die Machbarkeit und die Bedingungen einer solchen Transaktion zu prüfen.

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Zu gegebener Zeit werde man mit der Fluglinie sprechen. «Es ist nicht sicher, dass diese Initiativen zu einer Übereinkunft oder zu irgendeiner Art der Umsetzung führen», fügte Accor hinzu. Die französisch-niederländische Airline-Gruppe ist ein wichtiger Konkurrent der Lufthansa. An der Börse kommt Air France-KLM auf einen Wert von rund drei Milliarden Euro.

(reuters/mbü)