Die Kaufoption war allerdings an die erfolgreiche Zulassung des Medikaments Olesoxime gegen die Nervenerkrankung Amyotrophen Lateralsklerose geknüpft. Wie Actelion mitteilt, werden die 10 Millionen Euro, welche für die Kaufoption aufgewendet wurden, nun abgeschrieben.

Der Pharmakonzern Actelion wäre dringend auf Forschungserfolge und neue marktfähige Medikamente angewiesen. Heute ist das Unternehmen stark von Tracleer, einem Medikament gegen Lungenbluthochdruck, abhängig. Mit ihm werden über 90 Prozent des Umsatzes erzielt, der sich über die ersten neuen Monate des laufenden Jahres auf 1,29 Milliarden Franken belief.

(laf/sda)