Das Baselbieter Pharmaunternehmen Actelion ist 2012 in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt. Das Unternehmen schrieb einen Reingewinn von 303,2 Millionen Franken, nachdem im Vorjahr ein Verlust von 146,3 Millionen Franken resultierte. Den Umsatz konnte das Unternehmen leicht auf 1,72 Milliarden Franken verbessern. In lokalen Währung wäre der Umsatz aber um zwei Prozent zurückgegangen.

Der Kerngewinn, der gemäss Actelion die tatsächliche operative Leistung besser darstellt als der Bertriebsgewinn nach dem Rechnungslegungsstandard US-GAAP, hat sich von 480,6 Millionen Franken auf 537 Millionen Franken verbessert. Im Kerngewinn nicht enthalten sind die Veränderungen von Wertberichtigungen für nicht gesicherte Forderungen sowie andere einmalige anfallende Positionen wie Rückstellungen in einem grossen Rechtsstreit. Ohne diese Sondereffekte hätte sich der Betriebsgewinn von 12,2 Millionen Franken im Vorjahr auf 421,5 Millionen Franken verbessert.

Für die kommenden Geschäftsjahre bestätigt Actelion seine Prognosen. Sofern keine ausserordentlichen Ereignisse eintreten, will das Unternehmen 2013 den Kerngewinn in lokalen Währungen auf dem Niveau von 2012 halten und für 2014 steigern. Der Generalversammlung wird eine Erhöhung der Dividende um 25 Prozent beantragt.

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(muv/aho/awp)