1. Home
  2. Unternehmen
  3. Adecco-Chef merkt Brexit nicht

Jobs
Adecco-Chef merkt Brexit nicht

loading...

Die Zahlen von Adecco sind ermutigend für die wirtschaftliche Entwicklung. Im Video-Interview erklärt sich CEO Alain Dehaze auch zu einem möglichen Aktienrückkaufprogramm.

Veröffentlicht am 10.08.2016

Der Personalvermittler Adecco ist auch im zweiten Quartal 2016 organisch um rund 4 Prozent gewachsen. Dieser Trend habe sich auch im Juli weiter fortgesetzt, so Adecco-CEO Alain Dehaze im Videointerview. Auswirkungen des Brexit-Entscheids seien bislang keine auszumachen. Weiter äussert sich Dehaze zur Entwicklung der wichtigsten Märkte und über ein mögliches Aktienrückkaufprogramm im Jahr 2017.

Im Hauptmarkt Frankreich zeigten sich aber Bremsspuren. Der Umsatz legte lediglich noch um 3 Prozent auf 1,26 Milliarden Euro zu. Im Startquartal waren es noch 7 Prozent gewesen. Streiks und schlechtes Wetter hätten negative Auswirkungen auf den Detailhandel, die Industrie und die Logistikbranche gehabt, erklärte Dehaze.

USA stabil

Dagegen habe Adecco die Umsätze mit der Bau- und Autobranche gesteigert. Im annähernd gleich grossen Markt USA ging der Umsatz gar zurück, insbesondere im Geschäft mit Industriearbeitern. Die Entwicklung hält der Konzernchef allerdings nicht für dramatisch. Zwar sei die Lage im Öl- und Gassektor schwierig. In der Fachkräftevermittlung sei man aber stark gewachsen.

(awp/chb/gku)

Anzeige