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Adecco-Chef warnt vor «1:12-Initiative»

Adecco: Konzernchef Michael Agoras kritisiert die 1:12-Initiative. (Bild: Keystone)

Michael Agoras geht mit der 1:12-Initiative hart ins Gericht. Der Adecco-Schweiz-Chef ist davon überzeugt, dass das Volksbegehren der Jungsozialisten nie so umgesetzt werden könne, wie gewollt.

Veröffentlicht am 27.10.2013

Michael Agoras, Konzernchef von Adecco Schweiz, will die Diskussion über die «1:12-Initiative» auf eine sachliche Ebene bringen. Im Interview mit dem «Sonntagsblick» geht er aber nichtsdestotrotz hart mit der Initiative und den möglichen Folgen bei einer Annahme ins Gericht: Man wisse bereits jetzt, dass das Anliegen gar nie so umgesetzt werde, wie sich das die Initianten vorstellten. «Es bringt nur zusätzliche Kosten. Und wo die Schlupflöcher liegen, ist jetzt schon klar», sagt Agoras. 

Man dürfe nicht vergessen, was die Schweiz stark mache, sagt Agoras im Gespräch mit dem «Sonntagsblick» und nennt das Bildungssystem, die Sicherheit, die funktionierenden Gesundheits-, Kommunikations- und Transportsysteme und die politische Stabilität. Zu sagen, dass dies nur mit regulierten Löhnen möglich sei, sei einfach Blödsinn.

(muv)

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