Der vor allem für Zeitschriften wie «Time», «People» und «Sports Illustrated» bekannte US-Verlag Time Inc entlässt rund 480 Mitarbeiter. Das seien rund sechs Prozent der derzeit insgesamt etwa 8'000 Beschäftigten, teilte Verlagschefin Laura Lang in New York mit. «Die bedeutenden und andauernden Veränderungen in unserer Branche führen dazu, dass wir unser Unternehmen weiter schlanker, flinker und durch und durch multimedial machen müssen.»

Sinkende Umsätze, weniger Abos

Alle Zeitschriften des zum Time-Warner-Konzern gehörenden Verlags sollen aber erhalten bleiben. Der Schritt zeigt US-Medien zufolge, dass der Markt für US-Printmedien - vor allem Zeitschriften - weiter schwierig bleibt. Für 2012 hatte der Time-Inc-Verlag zuletzt sinkende Umsätze und weniger Abonnenten und Anzeigenkunden vermeldet. Das «Newsweek»-Journal - der grosse Konkurrent des «Time»-Magazins - erscheint seit diesem Jahr aus Kostengründen nur noch online.

(muv/chb/awp)