Der Sportartikelhersteller Adidas hat einen schwachen Start ins Jahr der Fussball-Weltmeisterschaft hingelegt. Der starke Euro und die Sorgen um das Russland-Geschäft angesichts der Ukraine-Krise liessen den Umsatz im ersten Quartal um 6 Prozent auf 3,53 Milliarden Euro sinken, wie der Dax-Konzern am Dienstag in Herzogenaurach mitteilte.

Ohne Währungseffekte wären die Erlöse stabil geblieben. Zudem lief das Geschäft der Golftochter TaylorMade wegen des langen Winters in den USA schlecht. Das Betriebsergebnis sackte um fast ein Drittel auf 303 Millionen Euro ab. Unter dem Strich blieben nach 308 Millionen Euro vor einem Jahr nun 204 Millionen Euro übrig.

Hoffnung auf Fussball-WM

An der Prognose hielt der Vorstand dennoch fest. Im Gesamtjahr peilt Adidas ein währungsbereinigtes Umsatzplus im hohen einstelligen Bereich an. Der Konzerngewinn soll zwischen 830 und 930 Millionen Euro landen, 2013 lag er bei 839 Millionen Euro.

Dabei setzt Adidas vor allem auf die Fussball-WM im Juni und Juli in Brasilien. Die Auslieferung der Waren für das Grossereignis ist so getaktet, dass das Unternehmen mit einem deutlichen Schub erst im zweiten Quartal rechnen kann.

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(awp/me/sim)