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Zahlen
Adidas und Under Armour setzen Nike zu

Roger Federer: Schweizer Aushängeschild von Nike. Keystone

Der amerikanische Sportartikelriese Nike leidet im Heimmarkt. Konkurrenten wie Under Armour und Adidas bringen den Konzern unter Druck.

Veröffentlicht am 27.09.2017

Sinkende Verkäufe im Heimatmarkt und eine Absatzflaute bei der Zweitmarke Converse machen dem US-Sportartikelriesen Nike zu schaffen. Im Geschäftsquartal bis Ende August sank der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um 24 Prozent auf 950 Millionen US-Dollar.

Der Umsatz stagnierte bei 9,1 Milliarden Dollar, wie der Adidas-Rivale am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte.

Minus bei Converse

Während Nike die Erlöse unter eigener Marke vor allem dank guter Geschäfte in China immerhin leicht auf 8,6 Milliarden Dollar steigern konnte, verzeichnete Converse ein kräftiges Minus von 16 Prozent. Insgesamt tut sich der Branchenführer auf dem Heimatmarkt Nordamerika schwer, wo Konkurrenten wie Adidas und Under Armour Druck machen. Hier schrumpfte der Umsatz um drei Prozent.

Den starken Gewinnrückgang begründete Nike indes auch mit einer deutlich gestiegenen Steuerquote aufgrund einer Umstellung der Bilanzierung. Anleger nahmen die Zahlen verhalten auf, nachbörslich erlitt die Aktie nach einer ersten positiven Reaktion spürbare Kursverluste. Beim Gewinn wurden die Erwartungen der Analysten zwar übertroffen, bei den Erlösen jedoch leicht verfehlt.

(sda/ise/mbü)

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