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Adval Tech mit operativen Lichtblicken

Adval Tech in Niederwangen: Unter dem Strich ein Minus.   Keystone

Die Berner Industriegruppe hat im operativen Geschäft den Turnaround geschafft – muss aber unter dem Strich einen grösseren Verlust als im Vorjahr hinnehmen. Die Nettoverschuldung wurde reduziert.

Veröffentlicht am 31.03.2014

Die Berner Industriegruppe Adval Tech hat im Geschäftsjahr 2013 operativ Fortschritte erzielt. Der Betriebsgewinn (Ebit) konnte auf 6,5 Millionen Franken gesteigert werden, nach einem Verlust von 3,5 Millionen Franken im Vorjahr.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte sogar um mehr als die Hälfte auf 25,7 Millionen Franken zu, wie Adval Tech am Montag mitteilte. Am stärksten zu dieser positiven Entwicklung hätten die Schweizer Firma Styner+Bienz und das deutsche Unternehmen Foboha beigetragen.

Verkauf zweier Standorte

Unter dem Strich resultierte dennoch ein Verlust von 22 Millionen Franken. Im Vorjahr war ein Minus von 15,4 Millionen Franken verbucht worden. Hauptgrund für das negative Ergebnis waren nicht-liquiditätswirksame Effekte der Dekonsolidierung von zwei verkauften Gesellschaften, wie Adval Tech bereits im Februar bekanntgegeben hatte.

Das Unternehmen veräusserte letztes Jahr den mexikanischen Standort in Querétaro und die Medizinaltechnik-Produktion in Suzhou (China). Dadurch konnte die Nettoverschuldung um 37,4 Millionen auf 67,9 Millionen Franken abgebaut werden.

Der Umsatz blieb derweil mit 269,0 Millionen Franken praktisch unverändert.

(sda/vst/sim)

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