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Älteste Bank der Welt mit Milliarden-Verlust

Monte dei Paschi - die drittgrösste Bank Italiens. (Bild: Keystone)

Die italienische Bank Monte dei Paschi hat im zweiten Quartal rote Zahlen geschrieben. Das 1472 gegründete Finanzhaus nimmt im Kampf gegen die Krise tiefe Einschnitte vor.

Veröffentlicht am 28.08.2012

Die Probleme bei der vom Staat gestützten drittgrössten italienischen Bank Monte dei Paschi reissen nicht ab. Im zweiten Quartal rutschte sie wegen des Konzernumbaus und Abschreibungen wieder einmal tief in die roten Zahlen. Es sei ein Verlust von 1,67 Milliarden Euro angefallen, teilte das Institut in Siena mit.

Zum Jahresauftakt hatte die Bank noch schwarze Zahlen geschrieben, nachdem sie 2011 wegen der Krise in der Eurozone und an den Finanzmärkten mit einem Verlust von 4,7 Milliarden Euro abgeschlossen hatte. Die Bank Monte dei Paschi wurde 1472 gegründet und gilt als älteste noch existierende Bank der Welt.

Die Traditionsbank steckt in einer tiefen Krise und musste erst im Juni erneut den Staat um Hilfe bitten. Der seit Anfang des Jahres amtierende neue Chef Fabrizio Viola will die Bank mit einem drastischen Sparprogramm wieder auf Kurs bringen.

Bis zu 4600 der zuletzt rund 33'000 Stellen sollen gestrichen werden. Ausserdem will sich das Institut von einigen Sparten trennen, Bereiche auslagern und 400 der 3000 Filialen schliessen.

(tno/rcv/sda)

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