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Hotellerie
Aevis Victoria: Verkauf des Palace hinterlässt Lücke

Hotel Palace: Seit Ende 2015 nicht mehr Teil der Aevis-Victoria-Gruppe. Keystone

Seit letztem Jahr gehört das ehrenwerte Luzerner Hotel Palace nicht mehr zum Portfolio von Aevis Victoria. Das sorgt für ein Umsatzloch bei der Hotel- und Klinikgruppe.

Veröffentlicht am 22.11.2016

Das Klinik- und Hotelunternehmen Aevis Victoria hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres weniger umgesetzt. Der Nettoumsatz schrumpfte unter Ausklammerung medizinischer Gebühren wie Arzthonorare um 1,4 Prozent auf 367,8 Millionen Franken.

Der Rückgang im Vergleich zur Vorjahresperiode ist auf die Dekonsolidierung des Hotel Palace in Luzern zurückzuführen, wie die Unternehmensgruppe am Dienstag mitteilt. Das Hotel wurde Ende 2015 verkauft.

600-Millionen-Marke im Visier

Auf vergleichbarer Basis nahm der Umsatz hingegen um 2,1 Prozent zu. Das organische Wachstum im Spitalsegment betrug den Angaben zufolge 2,8 Prozent.

Für das Geschäftsjahr wird davon ausgegangen, mit den gegenwärtigen Beteiligungen einen Bruttoumsatz von rund 600 Millionen Franken zu erwirtschaften. Die Générale Beaulieu Holding, zu der die gleichnamige Genfer Privatklinik mit einem Jahresumsatz von «nahezu» 90 Millionen Franken gehört, werde seit Anfang November 2016 konsolidiert.

(awp/ise/gku)

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