Die Zürcher Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren gegen zwei Mitarbeiter des Medizinhistorischen Institutes der Uni Zürich eröffnet. Sie stehen im Verdacht, zwei geheime Berichte über das von Christoph Mörgeli geleitete Museum weitergegeben zu haben.

Wie die Staatsanwaltschaft Zürich mitteilte, stehen die beiden Mitarbeiter im Verdacht, den Akademischen Bericht 2011 und den Bericht der internationalen Expertenkommission an die Medien weitergegeben zu haben. Diese Unterlagen brachten die Affäre Mörgeli ins Rollen.

Gegen beide Mitarbeiter wird ein Verfahren wegen Amtsgeheimnisverletzung geführt. Bei beiden wurden in den vergangenen Tagen Hausdurchsuchungen durchgeführt, bei denen Beweise sichergestellt wurden. Zudem hätten Befragungen stattgefunden. Beide Mitarbeiter befinden sich auf freiem Fuss.

(vst/aho/sda)