Die Thurgauer Arbonia-Forster-Gruppe (AFG) sieht nach einem weiteren Verlustjahr einen Silberstreifen am Horizont. Unter dem Strich resultierte ein Verlust von 49,9 Millionen Franken, hauptsächlich aufgrund von Wertberichtigungen.

Das Unternehmen, das sich stärker auf das Bauausrüstungsgeschäft mit den Divisionen Gebäudehülle, Gebäudetechnik und Gebäudesicherheit ausrichtet, hatte am 20. Februar bekanntgegeben, für 2013 voraussichtlich einen Verlust von 50 Millionen Franken zu verbuchen. Konzernchef Daniel Frutig verliess das Unternehmen per sofort.

Das Betriebsergebnis halbiert

Auch operativ schrieb AFG rote Zahlen: Das Betriebsergebnis (Ebit) lag bei -22,8 Millionen Franken, wie der Konzern mitteilte. Das ist immerhin fast eine Halbierung im Vergleich zum Vorjahr.

Der Umsatz ging leicht um 0,3 Prozent auf 1,286 Milliarden Franken zurück, wie das Unternehmen bereits im Januar mitgeteilt hatte.

Für das laufende Jahr gibt sich AFG optimistisch: Der Konzern rechnet damit, im 2014 erstmals seit 2010 wieder schwarze Zahlen zu schreiben, wie es in der Mitteilung heisst.

(sda/tke/me)

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