Die Arbonia Forster Gruppe (AFG) investiert 30 Millionen Franken in ihre Tochterfirma RWD Schlatter. Damit sollen am Standort Roggwil TG des Türenherstellers 40 neue Stellen geschaffen werden.

Der Ausbau des Werks kostet 10 Millionen Franken, der restliche Betrag fliesst in die Maschinentechnologie und die Infrastruktur, wie AFG am Donnerstag mitteilte. Der Industriekonzern bezeichnete die Investition als «mutiges Unterfangen» angesichts der gegenwärtigen wirtschaftlichen Situation in der Schweiz, betonte jedoch, vom Wachstumspotenzial der Tochterfirma überzeugt zu sein.

RWD Schlatter ist auf Sicherheitstüren spezialisiert und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von 70 Mio. Franken. Mit dem Ausbau des Werks in Roggwil TG soll laut AFG mittelfristig die 100-Millionen-Marke überschritten werden.

Fokus auf das Kerngeschäft

Derweil gibt die Asta AG Arbon, eine Tochtergesellschaft der AFG, bekannt, ihre nationalen Transport- und Logistikgeschäfte an die Camion-Transport zu verkaufen. Asta baute bereits per 1. September 2011 ihren Fuhrpark ab.

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Der Verkauf sei wegen den Schwierigkeiten, einen nachhaltigen und selbsttragenden Betrieb aufrechtzuerhalten, in Betracht gezogen worden. Ausserdem könnten die stets steigenden Anforderungen der internen und externen Kunden nicht mehr erfüllt werden.

«Den Mitarbeitenden würde eine zukunftsweisende Lösung in einem anerkannten Logistik-fachbetrieb geboten», schreibt Asta in einer Mitteilung. Der Schritt kommt nicht überraschend. Die AFG hatte schon früher angekündigt, sich noch stärker auf das Kerngeschäft fokussieren zu wollen.