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AFG verkleinert Konzernleitung erneut

Im laufenden Jahr hat AFG diverse Devestitionen vorgenommen. (Bild: Keystone)

Der Bauausrüster AFG Arbonia-Forster will sich konsequent auf die Bauausrüstung ausrichten und verkleinert erneut die Konzernleitung. Bereits im September hatte AFG seinen Hauptsitz an die CS verkauft

Veröffentlicht am 11.12.2012

Der Bauaurüster AFG Arbonia-Forster verkleinert die Konzernleitung erneut. Die Oberflächentechnologie ist ab sofort nicht mehr in der Konzernleitung vertreten. Auch Kühltechnik und Präzisionsstahlrohre gehören nicht mehr zum Kerngeschäft, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte.

AFG will sich konsequent auf die Bauausrüstung ausrichten. Die Oberflächentechnologie werde in den nächsten Jahren einem neuen Eigentümer übergeben, schreibt das Unternehmen weiter. Vor diesem Hintergrund habe sich der bisherige Divisionsleiter Hannes Schmüser entschieden, das Unternehmen zu verlassen.

Neuer Geschäftsführer der Division Oberflächentechnologie wird per sofort Martin Steidl. Steidl sei ein Technologieexperte mit Erfahrung in Restrukturierungs- und Turnaround-Situationen.

Ebenfalls nicht mehr zum Kerngeschäft gehören die Bereiche Kühltechnik und Präzisionsstahlrohre. Für sie werden strategische Optionen geprüft. Das Küchengeschäft gehöre jedoch weiter zum Kerngeschäft, teilte AFG mit.

Bereits Ende Mai hatte AFG die Konzernleitung verschlankt und der Leiter Corporate Services schied aus der Konzernleitung aus. Im April dieses Jahres war Verwaltungsrat Arthur Loepfe von seinem Amt zurückgetreten. Im vergangenen Jahr hatte zudem Daniel Frutig Edgar Oehler als operativen Chef der AFG abgelöst.

Im laufenden Jahr hat AFG im Zuge des Konzernumbaus diverse Devestitionen vorgenommen. Ausserdem wurde Anfang September der Hauptsitz in Arbon an einen Immobilienfonds der Credit Suisse verkauft und das Gebäude zurück gemietet.

(rcv/tke/sda)

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