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AIG: Milliardensegen dank Asien-Verkauf

Der US-Versicherer AIG ist nun nicht mehr in Asien aktiv. (Bild: Keystone)

AIG verkauft die restlichen Anteil seiner Asien-Tochter. Damit zieht sich der US-Versicherer nach fast 100 Jahren vollständig aus der Region zurück.

Veröffentlicht am 18.12.2012

Der einst weltgrösste Versicherer AIG hat mit dem Verkauf seines restlichen Anteils an der Asien-Tochter AIA 6,45 Milliarden Dollar eingenommen. Der US-Konzern erzielte bei institutionellen Investoren in Hongkong einen Preis von 30,30 HK-Dollar je Aktie.

Damit landete AIG am oberen Ende seiner angepeilten Preisspanne. Ingesamt trennte sich der Versicherer von 1,65 Milliarden AIA-Aktien, was einem Anteil von 13,7 Prozent an dem asiatischen Unternehmen entspricht. Mit dem Schritt zieht sich AIG nach fast 100 Jahren komplett aus Asien zurück. AIA ist der drittgrösste Versicherer Asiens und bildete das einstige Herzstück der US-Mutter.

AIG musste nach riskanten Wertpapiergeschäften im Herbst 2008 von der US-Regierung mit insgesamt 182 Milliarden Dollar vor dem Bankrott gerettet werden. Zur Rückzahlung der Finanzspritzen musste AIG sein Tafelsilber weitgehend verkaufen. Die Asien-Tochter galt dabei von Anfang an als der lukrativste Teil.

(muv/tno/sda)

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