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AIG setzt weitere Milliarden in den Sand

Zum zehnten Mal in den vergangenen 15 Quartalen schreibt AIG einen Milliardenverlust. (Bild: Keystone)

Mit einem Paket von 182 Milliarden Dollar wurde der AIG vom Staat vor dem Aus gerettet. Der US-Versicherer kommt trotzdem nicht auf Touren und schrieb im dritten Quartal erneut einen grossen Verlust.

Veröffentlicht am 04.11.2011

Der vom Staat gerettete US-Versicherer AIG kommt nicht aus den roten Zahlen. Unter dem Strich belief sich der Verlust im dritten Quartal auf 4,11 Milliarden Dollar nach einem Minus von 2,52 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum, wie der Konzern mitteilte.

AIG machte eine Wertberichtigung bei seiner Flugzeugleasingsparte ILFC auf einen Teil der Flotte und eine Abschreibung auf seine Beteiligung am asiatischen Versicherer AIA für den Milliardenverlust verantwortlich. Es war das zehnte Mal in den vergangenen 15 Quartalen seit 2008, dass AIG einen Fehlbetrag von mindestens einer Milliarde Dollar verbuchte.

Die Regierung hatte AIG kurz nach dem Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers aufgefangen, um eine Kernschmelze in der Finanzbranche zu verhindern. Unter den Versicherern war AIG am stärksten betroffen.

Das Rettungspaket hatte ein Volumen von 182 Milliarden Dollar. Dem Finanzministerium gehören noch rund drei Viertel an AIG. Die Beteiligung soll schrittweise bis Mitte 2012 heruntergefahren werden.

(vst/kgh/sda)

 

 

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