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Fristverlängerung
Air Berlin: Angebot aus China nachgereicht

Air Berlin: Der chinesische Unternehmer Pang bietet mit. Keystone

Knapp eine Woche nach Fristablauf gibt es einen neuen Bieter für die insolvente Airline Air Berlin: Der chinesische Betreiber des Flughafens Parchim hat ein Angebot nachgereicht.

Veröffentlicht am 21.09.2017

Im Bieter-Wettstreit um die insolvente Air Berlin hat der chinesische Betreiber des Flughafens Parchim, Jonathan Pang, noch eine knappe Woche nach Fristablauf ein Angebot abgegeben.

Rechtsanwalt Helmut Naujoks als Vertreter des chinesischen Logistik-Unternehmens LinkGlobal in Deutschland bestätigte, Pang habe am Donnerstag eine bindende Offerte nachgereicht.

Fristverlängerung beantragt

Der Unternehmer hatte in der vergangenen Woche eine Fristverlängerung beantragt. Diese war Naujoks zufolge bis zum 21. September - vor der Sitzung des Gläubigerausschusses - gewährt worden. Der Anwalt hatte Pangs Bitte damit begründet, dass es längere Zeit dauere, um die Vertragsunterlagen ins Chinesische zu übersetzen.

Zu Details des Angebots äusserte sich Naujoks nicht. Dem Vernehmen nach soll Pang 600 Millionen Euro für Air Berlin bieten. Er wolle zudem alle rund 8000 Mitarbeiter übernehmen. Ein Sprecher von Air Berlin verwies auf Aussagen des Unternehmens vom vorigen Freitag, wonach es keine Fristverlängerung geben sollte.

So fliegt die Schweiz:

 

(sda/cfr)

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