Im zweiten Quartal kletterte der Quartalsumsatz von Air Berlin um 27,3 Prozent auf 1,12 Milliarden Euro und blieb damit hinter den Erwartungen des Unternehmens zurück. Der operative Verlust weitete sich auf 32,2 (minus 28,2) Millionen Euro aus.

 

Die Fluggesellschaft machte dafür die Auswirkungen der Unruhen in Nordafrika, den hohen Ölpreis und die Luftverkehrssteuer verantwortlich. Um in die Gewinnzone zurückzukehren, will der Lufthansa-Konkurrent Flüge streichen. Dadurch sollen im zweiten Halbjahr über eine Million weniger Sitzplätze angeboten werden.

Air Berlin ist einer der grössten deutschen Ferienflieger und damit stark in den traditionellen Ferienregionen in Ägypten und Tunesien vertreten, die nach den politischen Umwälzungen von vielen Touristen gemieden werden. Den vollständigen Quartalsbericht will Air Berlin am 18. August veröffentlichen.

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(laf/sda)