Deutschlands zweitgrösste Fluggesellschaft Air Berlin verlässt den Verband europäischer Fluggesellschaften (AEA). Anlass sind offensichtlich Differenzen über den Umgang mit der wachsenden aussereuropäischen Konkurrenz, etwa vom Golf.

«Wir sehen keine Zukunft in einer protektionistischen Luftverkehrspolitik in Europa», begründete Air-Berlin-Chef Stefan Pichler an Dienstag den Austritt. Die AEA lasse sich von Fluggesellschaften treiben, die eine Mauer um Europa bauen wollten.

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Die angeschlagene Air Berlin wird seit gut drei Jahren von ihrem Grossaktionär über Wasser gehalten, der expandierenden arabischen Airline Etihad.

(awp/dbe/ama)