Die Schweizer Tochter von Air Berlin steht laut Medienberichten kurz vor dem Aus: Bereits Ende März könnte Belair gegroundet werden. CEO Lucas Ochsner soll am Dienstag seine Angestellten informiert haben, dass die Überlebenschancen von Belair gering seien, berichtet «Aero Telegraph». Endgültig dürfte über die Zukunft von Belair demnach wohl nächste Woche entschieden werden. Ab April soll die österreichische Niki offenbar die Touristen-Flüge von Belair übernehmen, meldete travelnews.ch. Air Berlin wolle die Zubringerflüge nach Berlin und Düsseldorf übernehmen.

Einen Tag nach der Mitteilung hat sich ein grosser Teil der Mitarbeitenden krank gemeldet. Viele bangen um ihre Jobs. Zwei Flüge nach Berlin und Düsseldorf konnten in Folge nicht stattfinden. «Die Crews fühlen sich nicht imstande zu fliegen», sagte ein Mitarbeiter zu Blick.ch. Flüge müssten nun durch Air Berlin durchgeführt werden.

Neuausrichtung bei Air Berlin

Bereits seit längerem wurde darüber spekuliert, was mit der Air-Berlin-Tochter nach der grossen Neuausrichtung des Mutterkonzerns passieren würde. Im Dezember teilte Air-Berlin mit, dass auf dem Schweizer Markt nur noch drei der acht Flugzeuge unter der Belair betrieben werden sollten. Die restlichen Piloten und Crew-Mitglieder würden im Air-Berlin-Netzwerk tätig sein.

(cfr)

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