Passagiere auf Air-Berlin-Flügen aus oder in die Schweiz müssen seit Donnerstag all ihre Getränke und Snacks bezahlen. Die angeschlagene Fluggesellschaft streicht die kostenfreie Verpflegung an Bord. Ab Samstag gilt dieses neue Regime auf allen Air-Berlin-Flügen.

Ab dann gelte auf allen Air-Berlin-Flügen das sogenannte Buy-on-Board-Konzept, sagte eine Unternehmenssprecherin am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Laut der neuen Menükarte kosten ein Sandwich und ein Softdrink nun sieben Euro.

Ausnahme für Nikki

Air Berlin hatte die Umstellung auf die kostenpflichtige Verpflegung an Bord Anfang August angekündigt. Ausgenommen ist die österreichische Tochter Nikki, bei der es weiterhin kostenfreie Snacks und Getränke gibt. Auch in der Business-Class werden die Flugpassagiere verpflegt. Auf Kurz- und Mittelstreckenflügen bietet die Airline diese Kategorie ab 4. Oktober an.

(sda/gku)