Der wegen defekter Airbags in die Kritik geratene Autozulieferer Takata hat weitere Massnahmen zur Krisenbewältigung angekündigt. Künftig solle bei den Airbags auf die Verwendung von Ammoniumnitrat verzichtet werden, teilte das japanische Unternehmen am Montag mit.

Die Chemikalie wurde in Millionen von Fahrzeugen bei Airbag-Gasgeneratoren als Treibstoff eingesetzt und steht im Verdacht, ein Grund für erhebliche Sicherheitsrisiken zu sein.

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Sechs Todesfälle

Takata-Airbags haben in der Vergangenheit in mehreren Fällen unvermittelt ausgelöst. Dabei kam es zu regelrechten Explosionen, die Teile der Metallverkleidung sprengten. Diese Defekte werden mit sechs Todesfällen und zahlreichen Verletzten in Zusammenhang gebracht.

Takata ist einer der weltweit grössten Airbag-Hersteller. 

(awp/mbü)