1. Home
  2. Unternehmen
  3. Airbus fällt in Boeing-Land ein

Airbus fällt in Boeing-Land ein

A320-Montage in Hamburg: Künftig ist dieses Bild auch in den USA zu sehen. (Bild: Keystone)

Flugzeugbauer Airbus zieht eine neue Trumpfkarte: Die A320-Fertigung soll im Boeing-Heimmarkt USA erfolgen.

Veröffentlicht am 02.07.2012

Der europäische Flugzeugbauer Airbus will seinen amerikanischen Erzrivalen Boeing auf dessen Heimatmarkt in den USA mit einem eigenen Werk angreifen. Airbus-Chef Fabrice Brégier reiste zur Vertragsunterzeichnung in die USA, wie «Welt Online» berichtete. «Ich bin heute in Alabama, um die Entscheidung bekannt zu geben, dass wir in Mobile eine A320-Endfertigungslinie bauen werden», wird er zitiert.

Das Werk, dessen Bau im Sommer 2013 am Brookley Aeroplex in der Hafenstadt Mobile beginnen wird, soll ab 2015 mit der Endfertigung des Erfolgsmodells der EADS-Tochter beginnen. Die Produktion in Mobile soll gemäss «Welt Online» bis Ende 2017 auf vier Maschinen pro Monat hochgefahren werden.

Aktuell produziert EADS in Hamburg monatlich 23 A320-Maschinen, in Toulouse 14 und im chinesischen TianJin 3,5. Dorthin werden die Teile von Hamburg mit dem Schiff gebracht - ähnlich soll es gemäss dem Bericht künftig mit dem Werk in Alabama geschehen.

Die Investitionskosten lägen gemäss Airbus bei 600 Millionen Dollar.

(vst/chb)

«Airbus baut A320-Fertigung in den USA» (Welt Online)

Anzeige