Der Flugzeugkonzern Airbus legt sein Zivilflugzeuggeschäft mit der Holding zusammen. «Wir sind entschlossen, ein neues Leistungsniveau zu erreichen. Dies gelingt uns unter anderem durch die weitere Verschlankung der Unternehmensstrukturen und die Einführung einer einfacheren, agileren Gesamtorganisation, die sich auszeichnet durch weniger Bürokratie, engere Zusammenarbeit und schnellere Prozesse», erklärte Vorstandschef Tom Enders, der Konzernchef bleibt.

Möglicherweise geht der neuerliche Umbau des Konzerns, der den meisten Umsatz mit Passagierjets macht, erneut mit einem Stellenabbau einher. «Die Details der Zusammenlegung und damit verbundene Auswirkungen werden nun auf Konzern-, Divisions- und nationaler Ebene mit den Sozialpartnern diskutiert», hiess es. Bis Anfang 2017 soll die Verschmelzung über die Bühne gehen.

Helikopter und Rüstung bleiben Teil der Aktivitäten

Am Geschäft mit Rüstungsgütern und Helikoptern hält Enders fest. «Die beiden anderen Divisionen, Defence and Space unter Führung von Dirk Hoke und Helicopters, geleitet von Guillaume Faury, bleiben integraler Bestandteil des Konzerns und werden durch die Fusion erheblich von gezielterer Unterstützung im operativen Geschäft sowie reduzierten Kosten profitieren.»

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(reuters/mbü)