Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern Airbus Group hat 2013 dank des guten Geschäfts mit Verkehrsflugzeugen erneut einen kräftigen Gewinnsprung hingelegt. Die Entwicklung des neuen Langstreckenfliegers A350 und der Umbau der Rüstungssparte kamen das Unternehmen jedoch teuer zu stehen.

Unter dem Strich steigerte der Konzern den Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 22 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro. Der Umsatz kletterte um 5 Prozent auf 59,3 Milliarden Euro, wie der früher unter dem Namen EADS bekannte Konzern in Toulouse mitteilte.

Aktionäre sollen profitieren

Die Dividende soll um ein Viertel auf 75 Cent je Aktie steigen. Analysten hatten jedoch bei Gewinn und Ausschüttung mit mehr gerechnet.

Für 2014 zeigte sich der Vorstand um Konzernchef Thomas Enders vorsichtig: Die Ergebnisse hingen davon ab, ob das Unternehmen die Einmalbelastungen etwa für die A350 gering halten können.

(sda/dbe/sim)