Der Flugzeughersteller Airbus streicht im Zuge seines Konzernumbaus über 1000 Stellen. Insgesamt würden nach und nach 1164 Arbeitsplätze abgebaut, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Weitere 325 Jobs würden aus Paris und dem Grossraum München in die Konzernzentrale in Toulouse verlagert. Die Einigung mit den Arbeitnehmervertretern solle bis Mitte kommenden Jahres stehen.

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Vorallem in Frankreich

Der neuerliche Stellenabbau ist eine Folge der Zusammenlegung der Zentralfunktionen des Konzerns mit denen des Passagierjet-Geschäfts. Letzteres erwirtschaftet den Grossteil des Umsatzes.

Bei der aktuellen Streichungsrunde sind vor allem Standorte in Frankreich betroffen. Im Gegenzug will Airbus-Chef Tom Enders 230 Stellen in der Zentrale schaffen, um bei der Digitalisierung mitzuhalten.

Werkschliessung

Französischen Gewerkschaftern zufolge wird das Werk in Suresnes nahe Paris Anfang 2018 geschlossen. Hinzu kommt der Abbau von gut 500 Stellen bei Airbus Helicopters.

(sda/jfr)