Airbus hat seinen US-Rivalen Boeing das neunte Jahr in Folge abgehängt. Der europäische Flugzeughersteller stellte einen eigenen Rekord auf: 543 in Dienst gestellte Flugzeuge gab es bei dem Konsortium noch nie. Zusammengezählt lieferten Airbus und Boeing erstmals mehr als 1000 Maschinen aus.

Bei den Bestellungen lag Airbus um Längen vor den Amerikanern: Während die Europäer weit über 1600 an Land zogen, standen bei Boeing 921 Aufträge in den Büchern.

Erst vor kurzem hatten beide Unternehmen den Zuschlag für insgesamt 70 neue Flugzeuge im Wert von 7,5 Milliarden Dollar bekommen. Dazu gehört die Bestellung von 44 Airbus-Maschinen durch die mexikanische Billigflugline Volaris sowie der Auftrag über zehn Boeing 787 «Dreamliner» eines unbekannten Kunden.

Die aufstrebenden Schwellenländer füllen die Auftragsbücher mit ihrem wachsenden Bedarf an Verkehrsmaschinen zuverlässig, so dass die Branche den Effekt der Euro-Schuldenkrise ausgleichen kann.

(chb/tno/sda)